

Deine Stimme
gegen Hass
Wenn Diskrimierung zu Hass und Gewalt führt, kann es lebensbedrohlich werden!
Null Toleranz für Straflosigkeit, weil queere Menschen keine Menschen zweiter Klasse sind!

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Wir fordern die Bundesregierung und Innenministerin Nancy Faeser zum Handeln auf!

In den letzen Jahren steigen die Straftaten von lgbtq*-feindlicher Hasskriminalität in Deutschland immer weiter an. Mit ingesamt 1.051 registrierten Fällen in 2021 ergibt sich ein Anstieg von über 50 % im Vergleich zum Vorjahr [1]. Aufgrund unzureichender Erfassung wird nur ein Bruchteil dieser Straftaten entsprechend klassifiziert. Die Dunkelziffer wird von Experten auf über 80 % geschätzt[2]. Somit stehen für Prävention und Aufklärungsarbeit keine ausreichenden Daten zur Verfügung. Oft wird Gewalt und Straftaten gegen queere Menschen vertuscht! Schluss damit. Null Toleranz für Straflosigkeit! JETZT!
Warum sind LGBTQ* besonders gefährdet Betroffene von Straftaten zu werden?
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Vorurteile und Diskriminierung: Vorurteile und Stigmatisierung erhöhen das Risiko für queere Menschen Opfer von Hass und Gewalt zu werden.
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Gruppendynamik: In manchen Fällen können Gruppen von Menschen, die ähnliche Vorurteile und Feindseligkeiten gegenüber einer Gruppe teilen, sich gegenseitig ermutigen, Verbrechen gegen LGBTQ* zu begehen. Auch gesellschaftliche Stimmungen spielen eine Rolle.
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Dehumanisierung: Hassverbrechen können auch durch die Entmenschlichung von Opfern entstehen. Wenn jemand als "nicht-menschlich" oder "minderwertig" betrachtet wird, kann es einfacher sein, ihm gegenüber auch Gewalt anzuwenden.
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Mangelnde Aufklärung und Unterstützung: Starke Vorurteile und Stigmatisierung innerhalb der Polizei erschweren die Aufklärung von Verbrechen gegenüber queeren Menschen.
Warum ist das wichtig?
Wenn Straftaten nicht verfolgt werden, können Täter:innen ihre Tat rechtfertigen und ihr Verhalten rationalisieren, um ihre Handlungen als notwendig, legitim oder sogar rechtmäßig darzustellen. Dadurch können solche Taten im schlimmsten Fall normalisiert werden. Zudem ist eine mangelnde Strafverfolgung ein wichtiger Faktor, der es ermöglicht, dass Verbrechen von der Öffentlichkeit übersehen werden und Straftaten gegenüber besonders gefährdeten Gruppen wie LGBTQ* nicht als Verletzungen gegenüber "echten" oder "vollwertigen" Menschen wahrgenommen werden.


















Mit Unterstützung von:









Aktion in Hamburg: Der Kiez ist bunt
Mit der Aktion ,,Der Kiez ist bunt" haben wir im November 2021 mit ,,Deine Stimme gegen Hass", verschiedenen LGBTQ* Vereinen und der Wunderbar ein gemeinsames Zeichen gegen lgbtq*-feindliche Hasskriminalität auf dem Hamburger Kiez St. Pauli gesetzt. Bars, Geschäfte und der FC. St. Pauli hissten Regenbogenfahnen auf dem Kiez. Hintergrund war der gewaltsame Übergriff auf zwei Gäste einer Hamburger Schwulenbar.

Presse:
Update:
01.10.2021: Die ersten 20.000 Unterzeichner*innen
01.11.2021: Über 40.000 Unterzeichner*innen
24.11.2021: Mit der Aktion ,,Der Kiez ist bunt" setzen wir ein gemeinsames Zeichen gegen lgbtq*-feindliche Hasskriminalität in Hamburg St. Pauli.
Presseberichte:
Hamburger Morgenpost (25.11.2021)
Männer* Media (23.11.2021)
01.12.2021: Zum ersten Mal in der 70 jährigen Geschichte der Innenministerkonferenz wurde über das Thema Hasskriminalität gegenüber LGBTQ* gesprochen. Konkrete Handlungen wie z.B. einheitliche Datenerfassung bleiben leider aus.
Pressebericht: Spiegel Politik (19.12.2021)
29.03.2022: Ungebremster Anstieg geht weiter:
Über Hasskriminalität in 2021: Jeden Tag drei Fälle in Deutschland:
Laut der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage der Abgeordneten Ulle Schauws (Bündnis 90/ Die Grünen) wurden 2021 insgesamt 1.051 Straftaten im Bereich der Politisch-Motivierten Kriminalität Unterthemenfeld "Geschlecht/Sexuelle Identität" UND/ODER "Sexuelle Orientierung" registriert. Damit erreicht Deutschland einen neuen Höchststand. Im Vergleich: 2020 wurden insgesamt 782 Straftaten von LGBTQ* feindlicher Hasskriminalität erfasst.
04.09.2022: Süddeutsche Zeitung: Angriff auf CSD: Wie der Hass auf LGBTQ in Deutschland zunimmt
05.12.2022: Siegessäule: Deutlicher Anstieg der queerfeindlichen Straftaten in Berlin
22.02.2023 :Queer.de: ILGA-Europe Jahresbericht: 2022 war das gewalttätigste Jahr für LGBTQ*, Queer.de
06.03.2023: Süddeutsche Zeitung: Straftaten gegen queere Menschen in Bayern nehmen stark zu
31.03.2023: Queer.de: Zahl der queerfeindlichen Straftaten explodiert weiter
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Quellen:
[1] https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/nachrichten/2022/pmk2021-factsheets.pdf?__blob=publicationFile&v=2
[2] https://www.lsvd.de/de/ct/2445-Homophobe-Gewalt-Angriffe-auf-Lesben-Schwule-bisexuelle-trans-und-intergeschlechtliche-Menschen-LSBTI












